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Der Hochmoselübergang ist eine ökologische und ökonomische Katastrophe

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Stoppt die Hochmoselbrücke 28.08.2009 − von Patrick

Riesige Umweltzerstörung!
 
Die Trasse der B50 neu verläuft über 25 km durch bisher naturnahe Gebiete, die Einwohnern und Touristen als Naherholungsorte dienen. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sind in diesem Gebiet beheimatet. Die Trasse führt mitten durch ein Vogelschutzgebiet und zerstört den Lebensraum von ohnehin bereits stark gefährdeten Tierarten wie Wildkatze, Baummarder und Dachse. Diese Biotope würden durch den Neubau der Strecke unwiederbringlich zerstört. Und dann stellt sich natürlich die generelle Frage: Wieso investiert unsere Regierung in Zeiten der Klimaerwärmung und sich neigender Erdölreserven in riesige neue Straßenprojekte statt in ökologisch sinnvolle und zukunftorientierte Verkehrsprojekte? Die Verkehrsplanung in Deutschland folgt Konzepten aus dem letzten Jahrtausend. Sie verschlingt viel Geld, belastet den Menschen und die Umwelt. Immer neue Flächen werden zubetoniert und –asphaltiert ohne, dass der Sinn überhaupt hinterfragt wird. Wir brauchen stattdessen neue Verkehrskonzepte, die die Bedürfnisse der Menschen und der Natur berücksichtigen! Diese Konzepte sind vorhanden und müssen endlich umgesetzt werden.
 
 
Wirtschaftlicher Unsinn!

Alle Befürworter der B50 neu behaupten der Neubau sei ein wichtiges überregionales Infrastrukturprojekt, das die regionale Wirtschaft in Eifel und Hunsrück voranbringen wird. Schaut man sich einmal die Karte an kommt man zu einem ganz anderen Ergebnis. Das Argument einer überregionalen Fernverbindung ist hinfällig, weil die Anbindung der Nordseehäfen Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen an das Rhein-Main-Gebiet, die den Bauherren so wichtig ist, bereits durch die in den 60ern und 70ern gebauten Autobahnen A 3 und A 61 optimal gewährleistet ist. Das verschweigt unsere Regierung aber lieber. Nun, wenn es keinen überregionalen Nutzen gibt wird wohl die regionale Wirtschaft von einem solchen Großprojekt profitieren. Weit gefehlt!! Unsere Regierung ist weiterhin dem Glauben des letzten Jahrtausends verfangen der besagt, neue Autobahnen würden neue Arbeitsplätze schaffen. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall wie eine neu Studie des VCÖ belegt (VCÖ-Studie). Dies gilt aber insbesondere für den Fall des Hochmoselübergangs. Die wichtigsten wirtschaftlichen Standbeine der Region an der Mittelmosel, in der die Brücke gebaut werden soll, sind Tourismus und Weinbau. Das größte Kapital dieser Region ist ihre intakte Kultur- und Naturlandschaft. Hier einige Zahlen: In dem Kreis Bernkastel-Wittlich finden 13,2% des Tourismus von Rheinland-Pfalz statt. Dabei handelte es sich 2007 um 2 810 949 Übernachtung, die dort gebucht wurden. Die Hälfte der Gäste übernachtete in der von der Brücke besonders gebeutelten Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues. Im gesamten Landkreis gibt es 359 Hotelbetriebe, die direkt vom Tourismus abhängen (Quelle: Statistisches Landesamt) Ungezählt sind Restaurants, Cafés, Souvenirläden, Winzer und andere Unternehmen, die indirekt davon leben. Diese Brücke wird nicht wie behauptet Arbeitsplätze schaffen, sondern in großem Maße zerstören. Die Regierungen in Mainz und Berlin wollen also 270 Millionen für die Vernichtung von Arbeitsplätzen ausgeben und das auf Kosten der Menschen, der Natur und des Klimas.

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  • Patrick

    Patrick - 3. Juni

    Öffentliche Petition des Bundestages war voller Erfolg! Unsere Petition gegen den Bau des Hochmoselübergangs war als öffentliche Petition angenommen worden und wurde mit über 11.000 Mitzeichnern e [...]

  • Patrick

    Patrick - 28. März

    Durch die Protestaktion des Magazins "Feinschmecker" wurden 3122 Unterschriften gegen den Bau der Hochmoselbrücke gesammelt

  • Patrick

    Patrick - 4. November

    Das ZDF Magazin Frontal21 berichtet über die Hochmoselbrücke. Den Link zum Bericht findet ihr in unserem Blog!

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Kampagnen-Wall

  • Jasmin Kleyer

    Jasmin Kleyer sagt

    22. April

    Ich finde sowas ehrlich unverschämt! [...]

  • Andreas Durst

    Andreas Durst sagt

    21. April

    Auf der webseite tatort-mosel.de haben wir alle uns bekannten Protestseiten und Artikel verlinkt. Mit einem Button und Logo wollen wir dem Protest weiteren Schub geben. [...]

  • Ulrich Sebastian

    Ulrich Sebastian sagt

    20. April

    wie kommen die auf die Idee, das diese Brücke Probleme lösen könnte? Kultur und Landschaftserbe wird zerstört, nur um Geld auszugeben, dass man an anderer Stelle viel besser einsetzen könnte...

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Stoppt die Hochmoselbrücke

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