Initiator dieser Kampagne / Kampaigner

Morten

Morten - aus Henstedt-Ulzburg

Hintergrundinformationen

Auf der Welt passieren jeden Tag schlimme Dinge, eines davon ist Kinderarbeit.Viele deutsche Firmen produzieren ihre Produkte nur noch im Ausland, um die Produktionskosten möglichst gering zu halten. Was viele Menschen nicht wissen, das oftmals Kinder genommen werden um dieses Ziel zuerreichen. Kinder, oft gerade einmal zwischen 8 und 16 Jahren müssen unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten. Bezahlung gibt es kaum oder gar nicht. Nach Schätzungen des Kinderhilfswerks UNICEF arbeiten rund 158 Millionen Kinder täglich. Manche Kinder wachsen sogar als Sklaven in fremden Familien auf.
Dies ist das Resultat aus der großen Armut, der Hauptgrund für Kinderarbeit. Familien sind darauf angewiesen, dass die Kinder den Lebensunterhalt mit verdienen. Oft gehen die Kinder freiwillig in die Fabriken, manchmal werden sie von ihren Eltern zur Arbeit gezwungen. Teilweise verkaufen Eltern ihre Kinder sogar an Art Banden, die die Kinder wiederum an Arbeitsvermittler oder direkt an Fabriken verkaufen. Nicht selten werden Kinder auch einfach entführt. Allein in China werden etwa 70 000 Kinder jährlich entführt und verkauft.
Ein zweiter Grund für Kinderarbeit ist die Nachfrage nach billigen Arbeitskräften. Kinder scheinen hierbei besonders geeignet. Sie essen wenig, sind noch beeinflussbar und können ausgenutzt werden. Deshalb schicken Eltern ihre Kinder eher zur Arbeit als zur Schule. Daraus resultiert wiederum kaum Bildung für die Kinder, was wiederum zur Armut führt

Oftmals merken wir gar nicht, was hinter den Gegenständen steckt, die man kauft. Man merkt nicht, dass sie von erschöpften kleinen Kinderhänden gemacht sind.
So arbeiteten rund 400 Kinder in einer Fabrik in Shenzhen im Süden Chinas täglich rund 16 Stunden, 7 Tage die Woche für gerade einmal rund 2,50€. Das macht im Monat rund 25 Euro für ihr Essen und ihre Unterkunft.

Einige Firmen die unter solchen Bedingungen produzieren sind:
- H&M: beziehen Baumwolle, die größtenteils von Kindern geerntet wurde
- Adidas: wird beschuldigt Kinderarbeit zufördern
- Bayer: Bayers Tochterunternehmen Proagro bezieht Baumwollsaatgut von
Plantagen wo Kinder arbeiten
- Levis: Näherinnen müssen täglich bis zu 300 Jeans nähen. Überstunden
werden nicht bezahlt, sie müssen sogar Strafe zahlen.
Weitere Firmen sind:
McDonalds, Nike, Siemens, Samsung, Reebok, Aldi, C&A, Coca Cola, Mercedes, Nestle, Disney....

Was kann ich tun?
- boykottiert Firmen die Kinderarbeit fördern!!
- achtet bei Kauf auf Siegel wie: Fairtrade, Transfair, Fairstone...!
- informiert Mitmenschen über Kinderarbeit und ruft zum Boykott der
Konzerne auf!
- schreibt Protestmails an die Firmen und Hersteller!

Übersicht

  • 26

    Greenits

  • 2

    Beiträge

  • 23

    Aktivisten

Kampagnen-Wall

  • Nadine Seidel

    Nadine Seidel sagt

    18. Juli

    der spiegel hat was über philip morris veröffentlicht zum thema: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,151​8,707 [...]

  • Nadine Seidel

    Nadine Seidel sagt

    5. Juli

    Vielleicht interessiert sich jemand auch für diese Aktion/Petition: http://www.starvedforattention.org/

  • Klaus

    Klaus sagt

    28. Februar

    Eine schlimme Sache, ich hatte es selbst in Nicaragua teilweise mitbekommen, ich hatte damals eine Weile dort gearbeitet. [...]

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  • Kinderarbeit

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